ENEV bei freistehender DHH

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Frage:

Wir stecken mitten im Bau unseres Hauses. Es sollte ein Doppelhaus werden, doch nun ist unser Nachbar pleite und kann seine Haushälfte nicht mehr bauen. Wird denn bei dem Energieausweis die Trennwand gegen die Außenwand oder gegen den beheizten Raum zur Berechnung als Grundlage genommen? Falls die Rechnung gegen die Außenluft erfolgt, hätten wir ja ein Problem, die Richtlinien der EnEv erfüllen. Und wenn sich nun ein neuer Bauherr findet, ist dieser dann an die architektonischen Vorgaben des Hauses gebunden, das eigentlich an dieser Stelle gebaut werden sollte oder kann es trotzdem passieren, dass ein kleineres Haus errichtet wird und ein Teil unserer Außenwand ungedämmt bleibt?

Antwort:

Theoretisch müsste eine Doppelhaushälfte berechnet werden, da Sie ja nicht die Schuld am Baustopp Ihres Nachbarn tragen. Falls demnächst kein Haus dort gebaut wird, sollten Sie jedoch für eine ausreichende Dämmung der eigentlich Trennwand sorgen. Dies liegt ja auch in Ihrem eigenen Interesse, da Sie so langfristig Kosten für die Heizung einsparen können. Mit einem eventuellen neuen Bauträger müssten Sie sich absprechen. Dieser kann den Grundriss seines Hauses eigentlich schon nach seinen eigenen Wünschen gestalten und muss sich nicht nach dem vorherigen Bauherrn richten. Es dürfte aber kein Problem sein, einige Dinge miteinander abzusprechen.

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