Tipps und Kniffe beim Tapezieren

Tapezieren gehört, neben dem Malern und Boden verlegen, zu den beliebtesten Heimwerkerarbeiten. Wie man richtig tapeziert, das liest sich in jedem Fachmagazin und heute auch im Internet. Daneben sind aber Tipps und Kniffe gefragt, die das Leben und die Arbeit beim Tapezieren leichter machen.

Bequem Einkleistern
Ohne Kleister geht es bei vielen Tapeten nicht. Es gibt zwar auch zahlreiche Tapeten, bei denen nur die Wand eingekleistert werden muss und solche, die einfach nur mit Wasser zu befeuchten sind, weil sie eine trockene Kleisterschicht enthalten, aber meistens sind Bürste und Handarbeit gefragt. Hier kann sich der Heimwerker viel Arbeit einsparen, wenn er eine Kleistermaschine bzw. ein Tapeziergerät verwendet. Nachdem der angerührte Kleister hinein gegeben wurde, wird die Tapetenbahn einfach durch das Gerät gezogen und automatisch mit Kleister beschichtet. Das funktioniert auch mit Trockentapeten, wenn sich in der Kleistermaschine nur Wasser befindet. Die Zeitersparnis mit einer Kleistermaschine ist beachtlich. Auch bleibt es, im Gegensatz zur Bürste, eine saubere Sache.

Klima und Licht beim Tapezieren
Heimwerker, die sich vorher nicht eingehend mit der Kunst des Tapezierens beschäftigt haben, wundern sich nach getaner Arbeit, warum sie irgendetwas an der Tapete stört, aber sie kommen nicht darauf, was es ist. Das kann in der Regel nur ein Schatten sein, der irritierend auf das Auge wirkt. Dieser Schatten entsteht, wenn nicht mit dm Licht, sondern in die entgegengesetzte Richtung tapeziert wurde. Daher gilt die Devise: Immer bei den Fenstern mit dem Tapezieren beginnen und vom Fenster weg tapezieren. Dabei nicht mit einer ganzen Bahn in der Fensternische anfangen, sondern an der glatten Wand. Für die Nische wird ein passgenaues Stück Tapete zugeschnitten.

In einem kalten Raum trocknen Tapeten ebenso schlecht, wie in einen zu warmen Raum. Eine Temperatur von ca. 18 Grad ist ideal um Flecken, Wellen oder eine ungleichmäßige Spannung zu vermeiden. Für das Tapezieren in einem Raum reicht eine Glühbirne nicht aus. Am besten sollten tageslichtähnliche Verhältnisse, auch in dunklen Zimmern herrschen. So werden auch schlecht gearbeitete Stellen und Kleisterflecken schneller erkannt und können noch zeitig ausgebessert werden. (339 Worte)

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