Die Farbe Weiß

WDVS Wärmedämmputz Außenputz durch Malerfachfirma

Hier scheiden sich wohl schon beim Lesen die Geister. Weiß ist keine Farbe, sagen die einen, aber weiße Farbe ist aus der Welt der Maler und Lackierer sowie der Kunstschaffenden nun einmal nicht wegzudenken.

Komplett weiße Wand

Komplett weiße Wand

Weiß ist klassisch, neutral, leicht kühl und immer passend. Mit einer weißen Wand kann man nichts falsch machen, im Gegenteil dazu harmoniert die ganze, große Farbpalette. Weiß trimmt neue Möbel und Bodenparkett durch einen dünnen Anstrich, auch Patina genannt, auf alt und beschert uns den geliebten Vintage-Look. Durch das Bemischen von Weiß erhält jede Farbe im Farbenkreis eine aufhellende Wirkung.

Im Handel ist Weiß als matte und glänzende Wandfarbe erhältlich, Creme-Töne müssen oft erst angemischt werden. Die natürlich hergestellte Leimfarbe hat schon von Natur aus einen leicht „schmutzigen“ Charakter, sie kann durch das Abtönen mit anderen Farben zu einer sehr natürlichen Wohnfarbe avancieren. Für das Weißen von Wänden ist auch der Begriff „Kalken“ gebräuchlich, da Kalkfarbe schon seit jeher für den weißen Anstrich steht. Heute werden sowohl Leim- als auch Kalkfarbe kaum noch für den Innenraum gewählt, da sie nicht unbedingt die Anforderungen an eine einfache Verarbeitung erfüllen. Für den Heimwerker, der mal eben schnell seine Wand weißen will, sind sie daher nicht zu empfehlen.

Weiße Latexfarbe ist besonders für stark beanspruchte Räume geeignet, bei denen das Abwaschen der Wände sinnvoll ist. Durch die seidige und glatte Oberfläche bleiben Schmutz und Staub nur oberflächlich haften und eine Reinigung ist leicht möglich.

Weiße Wände lassen sich auch durch das Auftragen von Putz in stilvolle Wände verwandeln, ohne, dass es dafür Farbe braucht. Je nach Putzstruktur, entstehen Oberflächen, die für sich selbst sprechen und für ein sehr gemütliches oder rustikales Ambiente sorgen.

Die gekonnte Inszenierung eines weißen Raumes

Die Geschmäcker sind verschieden, gerade was den Einrichtungsstil betrifft. Leuchtende Farben oder eher dezente Naturtöne, Puderpastell oder aber neutrales Weiß – jeder, so, wie er mag. Doch manchmal ist die weiße Wand dann doch zu Weiß und wer keine Lust hat, zu streichen oder zu tapezieren, der bringt Farben mit anderen Mitteln in den Raum. Gerade Mietwohnungen werden nicht so gerne mit aufwendigen Wandfarben verziert, denn im Falle des Auszugs ist das Überstreichen oft zeitintensiver, als nur eine weiße Wand zu übertünchen.

Für alle, die ihre weißen Wände so belassen, aber dennoch mit viel Stil wohnen wollen, werden hier zwei Varianten der Raumgestaltung mit weißen Wänden und farbigen Elementen vorgestellt.

Bei Variante Nummer Eins schlagen die Herzen der Anhänger von Bonbonfarben gleich zehn Takte höher. Möbel, wie Sideboards, Schränke, Kommoden und Tische, sollten aus sehr hellem Holz, wie Ahorn oder Esche, gefertigt sein. Sie bilden den natürlichen Rahmen, der jetzt seine bunten Akzente erhält. Retro kommt bei den Sitzmöbeln ins Spiel. Sofa oder Couch sowie Sessel und Stühle dürfen in frechen Bonbonfarben, wie z.B. Türkisblau, dunklem Pink und hellem Wiesengrün, ausgesucht werden. Wer seine Möbel nicht neu kaufen möchte, der nimmt Stoffe oder Überzüge. Ergänzt wird die Wohnungseinrichtung durch runde oder quadratische Teppiche aus Naturmaterialien, wie Bast oder Schurwolle. Dicke Kugellampen in Weiß und eine Stehlampe aus Chrom dienen als interessanter Gegenpol zu den quirligen Farben der Möbel. Wer sich für Vorhänge oder Rollos entscheidet, der sollte bei weißem Stoff oder Naturmaterialien bleiben. Um einen besonderen Wandeffekt zu schaffen, ist eine große Leinwand, die eine Farbe aus den Möbeln aufgreift, eine tolle Idee. Die ist schnell selbst bemalt und kann auch bei einem eventuellen Umzug einfach wieder abgenommen werden.

Variante Nummer Zwei ist etwas für erdverbundene Menschen, die sich nach natürlichem Charme für Ihren Wohnraum sehnen. Braune Polster- oder Ledermöbel eignen sich für dieses Einrichtungsmodell sehr gut. Auf den Boden gehören mittelgroße, abgepasste Teppiche aus Kokos, Sisal oder Baumwolle. Sie sollten ebenfalls in Brauntönen gehalten sein, bei dunklem Boden empfiehlt sich ein cremefarbener oder gelber Teppich. Dekorationsobjekte aus Holz, Aluminium  und Rattangeflecht unterstreichen den Natur-Pur-Look. Das eine oder andere, ausgefallene Designerobjekt aus weißem Kunststoff verübt einen gekonnten Stilbruch. Das kann ein Zeitungsständer oder eine Skulptur sein. Wem Braun als Farbe noch nicht ausreicht, der darf gelbe Akzente setzen. Warmes Sonnengelb für Decken- und Wandleuchten oder Plaids und Kissen in Braun-, Beige- und Gelbtönen runden das Wohlfühlambiente ab. An der Wand machen sich drapierte, lange Äste und Wurzelhölzer sehr gut. Diese können mit durchsichtigem Nylonfaden und Nägeln angebracht werden. Eine Alternative sind Bodenvasen, die mit hohen Zweigen bestückt sind. Da fehlt dann nur noch das urgemütliche Kaminfeuer.

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