Renovieren mit Raumgewinn – Teil 2

Beim Renovieren werden nicht selten die alten Möbel durch neue Möbel ersetzt. Wer ohnehin schon wenig Platz zur Verfügung hat, der sollte beim Neukauf den Blick auf Funktionalität und Raumgewinn richten.

Funktionale Möbel sparen viel Platz
Platz ist in der kleinsten Hütte sagt ein altes Sprichwort. Um diesem Sprichwort gerecht zu werden, sind funktionale Möbel eine gute Idee. Kleine Appartements, Gästezimmer und andere Räume, die wenig Fläche für Schränke und Regale bieten, sind damit bestens bedient. Ein Schlafsofa in modernem Design, dem man tagsüber seine Doppelfunktion nicht ansieht, schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Satztische, die untereinander gestapelt werden können, bieten dann Platz und Ablagefläche, wenn man sie braucht. Auch ein Couchtisch mit zwei Ablagen, die ineinander gedreht werden können, sorgt im Bedarfsfall für mehr Fläche, ansonsten wird er klein zusammen geschoben.

Variable Schranksysteme sorgen unter Dachschrägen und im Schlafzimmer für mehr Privatsphäre und weniger Chaos. Gerade das Schlafzimmer soll ein Ort der Ruhe und Entspannung sein, zuviel Drumherum beeinträchtigt die Atmosphäre. Aber Kleidung und vielleicht ein kleiner Arbeitsplatz müssen noch untergebracht werden. Das geht, wenn der Raum aufgeteilt wird. Eine Trennwand mit Schiebevorhängen oder Schiebetüren sorgt für einen gelassenen Schlaf. Hinter der Trennwand verschwinden Kleider auf Regalen und Ablageflächen, auch ein kleiner Schreibtisch samt Stuhl kann hier untergebracht werden. Vor der Trennwand bestimmt das Bett den Raum. So wird auf den ersten Blick niemand das multifunktionale Schlafzimmer vermuten. Auch Dachschrägen können mit Schiebesystemen optimal genutzt werden. Hinter den Schiebetüren oder -Vorhängen bieten kleine Regale genügend Ablageflächen und je nach Abtrennung finden auch größere Schrankelemente Platz.

Kleine Räume vertragen Eisenmöbel
Möbel aus Eisen verbreiten nicht nur ein nostalgisches Flair mit ihren Verschnörkelungen und filigranen Linien, sie nehmen auch weniger Platz im Raum ein. Durch ihre schlanke Erscheinung wirken sie dezent und können dennoch ein optisches Highlight im Raum setzen. Auch wenn die geschmiedeten, gewalzten oder gezogenen Möbelstücke mitunter zart anmuten, so zeigen sie sich im Alltag doch sehr robust. Ein Stoß macht ihnen ebenso wenig aus, wie das Verschütten von Flüssigkeiten. Selbst kleine Kratzer lassen eher einen Hauch von antiker Patina aufkommen, als dass sie stören. Pflegeleicht sind Eisenmöbel noch dazu, denn die lackierten Oberflächen werden einfach nur mit einem feuchten Tuch von Staub und Schmutz befreit.

Eisenmöbel unterstreichen den mediterranen Stil genauso, wie das moderne Wohngefühl. Glas, Holz, Rattan sind gute Partner für die stabilen Möbel, wenn es um die Raumgestaltung geht. Ausprobieren lohnt sich, denn in einem kleinen Schlafzimmer nimmt ein Eisenbett viel weniger Raum ein, als ein großes Holzbett. Auch die Récamiere im Wohnzimmer verbreitet viel Stilgefühl und bietet ein bequemes Plätzchen für die Siesta zwischendurch. Mit Textilien wird der dezent romantische Charakter dieser Möbel zusätzlich hervorgehoben. Leichte Organza Stoffe vertragen sich mit dem kühlen Eisen ebenso gut, wie schwere, pompöse Velours- und Samtstoffe oder glänzende Seidenstoffe. Auch Tierfellimitate oder Plüsch harmonieren zu den Eisenmöbeln. Der Möbelhandel hält jede Menge moderner Formen aus Eisen bereit. Es muss nicht immer das Eisenbett anno 1800 sein, klare Linien und geometrische Verbindungen bestimmen die neue Eisenzeit bei Sofa, Tisch, Stuhl und Bett. (507 Worte)

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