Renovieren mit Raumgewinn

Altbau wird hier komplette Saniert, gerade die alte Putzfassade Wärmedämmung mit Styropor WDV Platten

Es gibt viele Gründe, warum renoviert wird. Man fühlt sich nicht mehr wohl in den eigenen vier Wänden, der Putz ist alt, die Tapete vergilbt, die Böden ausgetreten und so weiter und so fort.

Haus renovieren durch Fachfirma oder Bauherr in Eigenleistung

Einer der häufigsten Gründe, die beim Renovieren eine große Rolle spielen, ist der Platzgewinn. Der Mensch ist von Natur aus ein Jäger und Sammler und auch, wenn er sich noch so sehr vornimmt, in Zukunft weniger zu kaufen und mehr auszumisten, dann gibt es doch noch genügend Dinge, die viel Platz in Anspruch nehmen und meistens den Blick für das Wesentliche versperren. Mehr Freiheit für den Raum und dadurch auch mehr Platz lässt sich mit vielen einfachen Renovierungsmaßnahmen realisieren. Licht, Farbe, Tapete und Bodenbeläge helfen dabei. Hier zwei Beispiele für Raumgewinn und Raumnutzung.

Den Flur optisch erweitern

Ein schlauchförmiger Flur hat meistens etwas Einengendes an sich. Dunkle Farben und gemusterte Tapeten lassen ihn noch schmaler und kleiner erscheinen. Hier kann man auf  Weiß setzen, das sofort für mehr optische Weite sorgt. Wer auf Farbe nicht ganz verzichten möchte, der kann auch eine Querwand in einem frischen oder warmen Gelb- oder Grünton streichen. Ein heller Parkett- oder Laminatboden harmoniert dazu besonders gut. Spiegelflächen verbreitern den Flur ebenfalls sehr effektiv. Um den raffinierten Effekt zu erzielen, sollten mehrere, am besten deckenhohe, Spiegel an einer Längsseite angebracht werden. In solchen Fluren fehlt es oft zudem an Licht, Fenster sind nicht vorhanden. Entweder werden Holz- und Kunststofftüren durch Glastüren ersetzt oder Kunstlicht kommt zum Einsatz. Ein weißes Licht sorgt hier für besonders viel Helligkeit. Seilsysteme oder Einbauspots nehmen wenig Platz weg und ragen nicht in den Flur hinein. Dunkle Holztüren können einen schmalen Flur leicht erdrücken. In einer hellen Farbe gestrichen, fügen sie sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Vorhandene Nischen bieten den idealen Platz für Garderobenmöbel. Geschlossene Möbelstücke wirken dabei aufgeräumter, als wenn die Mäntel, Taschen und Schuhe offensichtlich sind.

Küchen unter dem Dach

Küchen unter Dachschrägen sind eine Frage der Planung. Jeder Zentimeter Platz soll optimal genutzt werden, dabei darf der Raum aber keineswegs beengt wirken. Daher ist auf Oberschränke zu verzichten. Offene Regalsysteme an der Wand sorgen für zusätzlichen Stauraum. Arbeitsflächen sollten immer dem Licht zugewandt sein und am besten direkt unter dem Fenster zur Verfügung stehen. Besitzt der Raum nur wenig Tageslicht, ist eine Ausleuchtung mit Lichtleisten, die ein sehr weißes Arbeitslicht zaubern, die ideale Lösung. Bartische, die an der Wand befestigt sind und sich bei Bedarf wegklappen lassen, schaffen mehr Bewegungsfreiheit. Für kleine Dachräume sollten helle Farben für die Wände, Decken und den Bodenbelag gewählt werden. Rollos und Jalousien eignen sich für Dachfenster besser, als Vorhänge oder Gardinen. (437 Worte)

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