Alles Pellets oder was?

Pellets werden immer beliebter. Das gepresste Holz in Zylinderform verbrennt, ohne die Umwelt zu schädigen, es wärmt und gehört zu den erneuerbaren Energien. Die Einsatzmöglichkeiten von Pellets sind sehr vielfältig. Entweder werden sie in einzelnen Pelletöfen verbrannt oder sie dienen zum Betrieb einer Heizungsanlage für das Gebäude.
Pellets als Alternative zu herkömmlichen Heizstoffen, wie Öl, sind eine Überlegung wert, zumal der Ölpreis auch in den kommenden Jahren stark ansteigen soll und die Winter länger und kälter werden.

Holzpellets aus Säge- oder Hobelspänen enthalten keinerlei chemische Stoffe und sind daher ein wirklich reines Naturprodukt, das auch bei der Verbrennung die Umwelt schont. Mit einem Kilogramm Pellets lässt sich ein Heizwert von 5 kW pro Stunde erzielen. Pellets benötigen durch ihre kompakte Form auch in großen Mengen wenig Lagerfläche. Ein Qualitätsmerkmal für Pellets ist das DIN-plus-Zertifikat.

Pelletöfen sind mit den beliebten Kaminöfen vergleichbar, es sind auch Modelle auf dem Markt erhältlich, die sowohl mit Holzscheiten, als auch mit Pellets geheizt werden können. Das moderne Design der Öfen lässt keine Wohnwünsche offen, die Materialien variieren zwischen Stein, Edelstahl, Keramik, Marmor. Die Pelletstücke werden über einen Vorratsbehälter im Ofen automatisch nachgelegt. Eine Befüllung reicht, je nach Modell, für eine Brenndauer von 20 bis 100 Stunden. Dabei wird eine wohlige Strahlungswärme abgegeben, die für ein behagliches Gefühl sorgt.

Eine Zentralheizung mit Pellets zu betreiben, wirkt sich besonders effizient auf den Energieverbrauch und die Wärmeleistung aus. Über den zentralen Heizkessel erfolgt die Wärmeversorgung in alle Räume, die Pellets gelangen aus einem separaten Lager-Silo über eine Förderschnecke oder aber durch ein Saugsystem in den Heizkessel. Der Einbau einer Pelletheizung kann durch die Fördermittel für die erneuerbaren Energien bezuschusst werden und es sind günstige Kredite, z.B. bei der KfW, erhältlich.

Ähnliche Beiträge:

Schreibe einen Kommentar