Wandputz – Es gibt nicht nur den Einen

Wandputz ist ein weiter Oberbegriff für alle Putzarten und auch Techniken im Innenbereich. Sowohl im Innenausbau als auch in der dekorativen Wandgestaltung kommt Wandputz zum Einsatz. Das kann der Gipsputz sein, der den Untergrund glättet und für die weiteren Maßnahmen, wie Tapete, Fliesen oder Anstrich, vorbereitet oder es ist ein Dekorputz, der sichtbar bleiben wird. Die Auswahl an unterschiedlichen Putzmörteln ist riesengroß. Heimwerker haben das Metier schon längst für sich entdeckt, aber es erfordert schon ein wenig handwerkliches Können, um einen Putz richtig an die Wand zu bringen. Die meisten Putzsorten werden mit der Kelle aufgetragen und dann mit einem Glätter abgezogen. Beim Reibe- und Rauhputz entsteht die Oberflächenstruktur in erster Linie durch das gezielte Arbeiten mit der Kelle. Diesen Dreh haben die Profis der Branche, wie Maurer oder Stuckateure, raus. Der Heimwerker muss oftmals erst üben.

Leichter gestaltet sich das Werken mit Roll- und Streichputzen, die es als Trockenputz zum Anrühren oder als fertige Putzmischung im Handel zu kaufen gibt. Auch farbige Putze sind hier erhältlich. Je nach Zusammensetzung und Körnung, erzielt der alleinige Auftrag schon ein ansprechendes Wandbild. Alle Putze lassen sich aber auch mit speziellem Werkzeug, wie Bürste, Strukturspachtel, Kamm, usw., weiterbearbeiten. So entsteht eine sehr individuelle Wandgestaltung.

Mineralischer Putz aus Kalk, Sand und Zement nimmt Feuchtigkeit sehr gut auf und gibt sie bei Bedarf wieder nach außen ab. So bleibt das Raumklima auf einem angenehmen Level. Kunstharzputz zeichnet sich durch eine hohe Elastizität aus und beugt einer Rissbildung vor.
Auch spezielle Putze, wie der natürliche Lehmputz, finden wieder Einzug in die Wohnraumgestaltung. Eigentlich ist Lehm als Putz schon seit Ewigkeiten bekannt, unsere Vorfahren bauten ganze Häuser aus diesem Werkstoff. Mit diesem hochluftdurchlässigen Putz wird das Heim gemütlich und natürlich.

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