Gipsputz ist beim Innenausbau sehr beliebt

Obwohl es heute viele unterschiedliche Möglichkeiten zum Verputzen der Innenwände gibt, steht Gipsputz nach wie vor hoch im Kurs. Wände und Decken können damit für die weitere Gestaltung, z.B. mit Tapeten, vorbereitet werden. Wie der Name schon sagt, wird Gipsputz aus Gipsmörtel, dem je nach Art, auch Kalk oder Sand beigemischt wird, hergestellt. Gipsputz eignet sich auch für Feuchträume, wie Bad und Küche sehr gut, da der mineralische Putz Feuchtigkeit schnell in seinen Poren aufnimmt und wieder nach außen abgibt. Für richtige Nassräume im gewerblichen Bereich, z.B. Schwimmbäder, ist Gipsputz jedoch nicht geeignet, da er die großen Mengen Feuchtigkeit nicht bewältigen kann.

Gipsputz verkleidet die Wände und Decken in Wohnräumen, mit ihm lassen sich auch Unebenheiten und Risse ausgleichen, je nachdem, wie dick die Putzschicht aufgetragen wird. Eine Mindestauftragsstärke von 1 cm sollte dabei gegeben sein. Der Gipsputz trocknet, im Gegensatz zu anderen Putzsorten, schnell und die entsprechende Fläche kann zügig weiter bearbeitet werden. Ob es die Retro-Tapete, die Granitfliesen oder aber ein Dekorputz sind, die später die Wand optisch verschönern, das ist dem Gipsputz egal, er eignet sich für alle Gestaltungsmöglichkeiten.

Der Gipsputz wird mit der Kelle auf das Mauerwerk aufgebracht und dann mit der Glättkelle abgezogen. Dies erfordert Übung, nicht umsonst gibt es den handwerklichen Beruf des Gipsers oder Stuckateurs. Heute finden sich als Alternative für den schnellen Innenausbau auch Gipskartonplatten, die dann nur noch geringflächig mit Gipsputz verspachtelt werden.

Mit Gipsputz lassen sich aber auch gestalterische Träume verwirklichen. Da der Putz sehr schnell trocknet, ist eine zügige Arbeitsweise gefordert. Der Gipsputz kann mit Spachtel, Bürste oder Kelle individuell bearbeitet und mit Farbe überstrichen werden. Allerdings ist es sinnvoller, diesen dekorativen Gipsputz dem Profi zu überlassen.

Ähnliche Beiträge:

Schreibe einen Kommentar