Die moderne Wandgestaltung mit Streichputz

Streichputz wird auch gerne im Zusammenhang mit Rollputz genannt, denn im Prinzip ist es das Gleiche. Der Putz wird mit einer Rolle aufgetragen und kann, je nach Strukturwunsch, weiter bearbeitet werden. Im Handel sind verschiedene Streichputze zu finden. Mineralischer Streichputz enthält, neben Sand, Kalk oder Gips, aber auch Streichputz aus Kunstharz wird angeboten. Der Heimwerker kann den Streichputz vor der Verarbeitung farbig abtönen oder später in der Farbe seiner Wahl streichen. Daneben ist auch fertig gemischter, farbiger Streichputz erhältlich. Unterschiedliche Körnungen bestimmen das Strukturbild an der Wand.

Besonders in der Wohnraumgestaltung hat der Streichputz eine große Anhängerschar gewonnen, da er leicht und schnell zu verarbeiten ist. Nach dem Auftrag ist die Arbeit schon getan, es sei denn, man wünscht sich eine aussagekräftige Struktur. Der Streichputz wirkt sehr natürlich und edel, auf den ersten Blick wird man kaum einen Putz vermuten, wenn es sich um eine feine Körnung handelt. Er stellt eine wirkungsvolle Alternative zur Tapete oder dem einfachen Anstrich an der Wand dar. Stilvolle Einrichtungen werden durch Streichputz effektiv betont. So lassen sich Farbschattierungen und Farbverläufe erreichen, indem unterschiedliche Lasuren über den Streichputz aufgetragen werden. Antikes und südländisches Wohnambiente finden Einzug in die eigenen vier Wände, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Der Untergrund stellt jedoch eine Herausforderung dar, wenn er nicht eben, glatt und trocken ist. Auch sandige, kreidende Oberflächen müssen zunächst vorbehandelt werden. Ein Streichputz ist auch nicht dazu geeignet, grobe Risse auszubessern. Hier empfiehlt es sich, im Vorfeld die Wand akkurat zu spachteln. Auch feuchte Wände und Schimmelbefall sollten zuerst saniert werden, bevor es an die Bearbeitung mit Streichputz geht.

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