Die effektive Fassadendämmung mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS)

Wärmedämmung Einfamilienhaus Styropor für Außenputz Fassade. Das Haus wurde als Holzfertighaus hergestellt und mit passender Dämmfassada und Putz versehen.

Der Blower-Door-Test bringt es eindrucksvoll an den Tag, durch die Außenwände verschwindet jede Menge wertvolle Energie, wenn keine ausreichende Dämmung vorhanden ist. Besonders Altbauten sind von diesem Problem betroffen. Wärmedämmung Einfamilienhaus Styropor für Außenputz FassadeDie Dämmung der Außenwände durch ein intelligentes Wärmedämmverbundsystem, kurz WDVS, ist hier eine geeignete Maßnahme, um das Haus vor Wärmeverlusten zu schützen.

Doch was ist ein Wärmedämmverbundsystem überhaupt? Zuerst sind die Bausubstanz und das vorhandene Mauerwerk ausschlaggebend. Ein Wärmeverbundsystem kann auf Beton, Kalksandstein, Gasbeton, Ziegelstein und Mischmauerwerk aufgebracht werden, die Substanz muss allerdings fest und tragfähig sein, damit der Verbund auch haften kann. Drei Schichten bestimmen ein Wärmedämmverbundsystem. Die unterste Schicht, die an der Hausfassade angebracht wird, besteht aus dem eigentlichen Dämmstoff. Das können Dämmplatten aus Mineralschaum, Mineralfasern, Hartschaum, Holz, Kork, Schilfrohr, Gras oder Perlite sein. Darüber wird eine so genannte Armierungsschicht aus Putz und Gewebe aufgetragen. Den Abschluss bildet ein Oberputz, der dann individuell gestrichen werden kann.

Die Dämmplatten werden in der Praxis verklebt oder aber gedübelt. Nur ein Fachmann sollte diese Arbeiten ausführen, da es bei der Anbringung wichtig ist, dass keine undichten Stellen entstehen. Auch die Regulation von Feuchtigkeit muss gewährleistet sein. Ein Wärmeverbundsystem muss so konstruiert sein, dass es Wind und Wetter stand hält und das nach Möglichkeit ein Leben lang. Deshalb ist auch die Auswahl der Oberputze ein wichtiger Aspekt bei den Verbundsystemen. Wärmedämmverbundsysteme müssen grundsätzlich den Anforderungen der Landesbauordnungen, wie Wärmeschutz, Standsicherheit, Brandschutz, Dauerhaftigkeit, Tauwasserschutz und Schlagregenschutz, Schallschutz und Optik, genügen.
Ein Wärmedämmverbundsystem kann auch nur an den Kelleraußenwänden angebracht werden. In der Praxis wird jedes Wärmedämmverbundsystem an die jeweilige Außenfassade angepasst. Fachbetriebe für Fassadentechnik sind hier eine gute Anlaufstelle.

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