Verputzen will gelernt sein….

Vier Kernbohrungen in einer Wand für Leitungen, Rohre usw. nachträglich in die Wand gebohrt

Beispiel von Putzarbeiten wie es nicht gemacht werden soll…

Auf einer grossen Baustelle in Aachen wurde der Auftrag für das verputzen der Innenwände und Decken an eine Verputzer-Firma aus Berlin vergeben ( Preis ausschlaggebend ? ).

Wie sich aber schon nach kurzer Zeit herausstellte, waren das nicht gerade “gute” Putzer, bei der Arbeit an den Wände wurden einfach – trotz mehrfachem Hinweis des Poliers – zig Kernbohrlöcher überputzt !

Hier Kernbohrlöcher nach den neuen bohren:

Kernbohrung in einer Putz Wand - wieder geöffnet nach dem Überputzen durch den Putzer

 

Neue Öffnungen - Löcher in der Wand an der Decke für Leitungen und Rohre per Kernbohrung

Was man als Handwerker bei einer solchen “Leistung” – bei einer solchen Arbeiten denken muß ist wohl nicht zu begreifen, auch wenn man noch nicht lange im Geschäft tätig ist ( was bei dieser Firma wohl nicht der Fall war ! ), muß doch jeder klar denkende Mensch/Handwerker wissen, das Löcher in Wänden/Decken die per Bohrung/Kernbohrung hergestellt worden sind einen Zweck haben und deshalb nicht überputzt werden sollten….

Nach den Arbeiten – verputzen der Wände, mussten daher die Bohrungen ( ca. 60 Stck. ! ) wieder geöffnet werden, der “Putzer Fachfirma aus Berlin” wurde nach dieser Aktion der Auftrag entzogen !

 

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