Bodenbelag für die Einfahrt

Ist das Eigenheim fertiggestellt oder aber saniert, wird sich um die Gestaltung der Außenanlagen gekümmert. Nicht zuletzt braucht jedes Haus auch eine Einfahrt oder Auffahrt zur Garage oder zum Carport. Hier haben Bauherren verschiedene Möglichkeiten und können sich selbst entscheiden welcher Bodenbelag der Richtige für seine Anforderungen ist. Einfahrten könne auf verschiedene Arten befestigt werden. Splitt, Schotter und Kies sind die einfachsten Varianten, die auch jeder Laie selbst ausführen kann. Bei der Verlegung von Pflastersteinen ist schon ein wenig handwerkliches Geschick von Vorteil. Ist allerdings ein Bodenbelag aus Asphalt geplant, sollte dies auf jeden Fall vom Fachmann ausgeführt werden. Im Folgenden sind einige Ausführungen zu den verschiedenen Bodenbelägen aufgeführt.

Schotter, Splitt und Kies
Mit ihnen lassen sich sehr schnell und problemlos Einfahrten gestalten, denn sie lassen sich ohne große Vorarbeiten einfach verteilen. Großer Vorteil ist hier, dass das Regenwasser schnell versickert. Allerdings gibt es auch Nachteile bei dieser Art von Bodenbelag. Im Herbst und Winter können Laub und Schnee nur sehr schwierig geräumt werden, außerdem kommt es bei der Oberflächenbeschaffenheit dazu, das springende Steinchen beim Befahren der Einfahrt Kratzer am Auto hinterlassen können. Abhilfe schaffen da sogenannte Wabenplatten, welche für die Befestigung der losen Steinchen sorgen und diese dauerhaft fixieren. Ein weiterer Nachteil ist bei dieser Art Bodenbelag, dass das Unkraut sehr leicht durchwächst, dem kann man mit einem Geotextil vorbeugen, der unter die losen Steine verlegt wird.

Rasenkammer- und Pflastersteine

Gebrauchte Pflaster als Alternative !

Gebrauchte Pflaster als Alternative !

Sie werden aus Zement oder Natursteinen hergestellt und sind in vielen Farben, Formen und auch Größen erhältlich, so dass sich die Einfahrt sehr individuell gestalten lässt. Hinzu kommt das gerade die Rasenkammersteine durch die kleinen Öffnungen im Stein eine Bepflanzung zulassen. Dies macht sie Einfahrt zu einem echten Hingucker und lockert so auch optisch auf. Wichtig beim Verlegen dieser Steine ist das Fundament, denn um eine möglichst stabile Einfahrt zu bekommen, muss das Erdreich ausgehoben werden. Danach wird eine Schicht Kies und eine Schicht Feinsplitt aufgefüllt, dabei werden beide Schichten separat mit einer Rüttelplatte befestigt und verdichtet. Im Anschluss daran kann mit der Pflasterung begonnen werden. Will man Unkraut und Gräsern zwischen den Fugen vorbeugen, sollte auch hier wieder ein Geotextil zum Einsatz kommen. Allerdings erschweren es auch hier die Fugen und unebene Steine, den Bodenbelag von Laub und Schnee zu befreien. Dafür kann das Regenwasser auch hier wieder gut abfließen und im Boden versickern.

Asphalt
Diese Art von Bodenbelag ist sehr haltbar und robust und vor allem bei oft befahrenen Einfahrten zu empfehlen. Allerdings sind hier die Vorarbeiten sehr aufwendig. Das Erdreich muss mindestens einem Meter tief ausgehoben werden, danach folgen mehrere Schichten Kies, die alle einzeln verdichtet werden müssen. Für ein optimales Ergebnis sorgt dann noch eine abschließende Schicht Mineralgranulat, erst dann sollte der Asphalt aufgetragen werden. Doch gerade bei einer asphaltierten Einfahrt ist eine Entwässerungsrinne unumgänglich, da sonst Regenwasser nicht abfließen kann. Außerdem ist für die Asphaltierung auch eine spezielle Maschine notwendig, so dass dies nur von einem Fachmann ausgeführt werden kann. Ein weiterer Nachteil sind natürlich auch die höheren Kosten im Vergleich zu den vorher aufgeführten Materialien.

 

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