Internetzugang im neuen Zuhause – das sollte man wissen

Schnell, einfach und unkompliziert – so wünscht man sich seinen DSL-Zugang. Deshalb sollte man so früh wie möglich nach dem passenden Tarif suchen und den Anschluss zeitnah in Auftrag geben. Denn nicht selten kann es länger dauern als geplant, bis man im neuen Haus endlich ins Internet kann.

Nicht selten liegt das daran, dass das Gebiet noch nicht vollständig für DSL erschlossen ist. Komischer Weise kommt das beispielsweise im Berliner Umland recht häufig vor. Dass sich der Anschluss des Hauses an das DSL-Netz ungewollt lange hinzieht, kann aber auch daran liegen, dass sich der Anbieter und die Telekom (die die Leitungen des Telefonnetzes betreibt und wartet) nicht einig sind. Böse Zungen behaupten sogar, die Telekom würde sich absichtlich quer stellen, um den Verbraucher vielleicht doch noch als Telekom-Kunden zu gewinnen. Trifft Ersteres zu, muss man auf alternative Verbindungsmöglichkeiten für den Computer zurückgreifen, wie zum Beispiel sogenannte Surfsticks, die nichts weiter sind als mobile UMTS-Modems, die inzwischen zu einer echten Alternative zu DSL Modems werden, auch aufgrund der wettbewerbsfähigen Preise. Hier wird die Verbindung anstatt über die Telefonleitung über das Mobilfunknetz aufgebaut. Liegt der zweite Fall vor, bleibt nicht viel anderes übrig als dem Anbieter immer wieder Dampf zu machen und sich ansonsten in Geduld zu üben.

LTE als Alternative

LTE als Alternative

Vergleichen hilft!
Bevor es aber soweit ist, sollte man sich die unterschiedlichen Anbieter einmal genauer anschauen. Worauf Sie beim DSL-Vergleich achten sollten sind neben Preis und Leistung auch Kleinigkeiten wie die Möglichkeit der Datendrosselung. Erst Mitte des Jahres hatte die Telekom für einigen Aufruhr gesorgt als sie ankündigte, bei günstigen Verträgen zukünftig aber einer bestimmten Datenmenge die Geschwindigkeit der Verbindung zu drosseln.  Im Zuge dessen kam heraus, dass andere Anbieter dies längst tun, ohne das groß angekündigt zu haben. Wer viel Zeit im Internet verbringt und größere Datenmengen runterlädt, der sollte von Anfang an auf einen DSL-Vertrag mit größerer Geschwindigkeit setzen. Auch wichtig: die Mindestlaufzeit des Vertrages. Lange Mindestlaufzeiten machen einen spontanen Anbieterwechsel oft unmöglich. Bei den meisten Anbietern beträgt die Mindestlaufzeit 24 Monate, es gibt jedoch auch DSL-Tarife ohne Mindestlaufzeit, die auch nach wenigen Monaten wieder gekündigt werden können. Der einzige Haken: die Tarife sind meist etwas teurer als die mit festgelegter Laufzeit, jedoch ist man mit diesen weitaus flexibler.

Internet im Haus übertragen per Stromleitung !

Internet im Haus übertragen per Stromleitung !

Ausweichen auf mobiles Internet
Auch wenn es lästig ist, länger als geplant auf seinen DSL-Anschluss im Haus warten zu müssen, völlig offline lebt heute trotzdem kaum einer mehr. Mehr als 40 Prozent der deutschen besitzen inzwischen ein Internetfähiges Smartphone, das für kleinere Anwendungen im Internet auch ausreichen kann und die Wartezeit zwischen Vertragsabschluss und tatsächlicher Freischaltung überbrücken kann.

Ähnliche Beiträge:

Schreibe einen Kommentar