Dach dämmen

Windband/Blech ist wichtig und darf bei keinem ! Dachstuhl fehlen, ist ein Garant das der Dachstuhl auch Sturm Standhält !

Gerade das Dach ist eine nicht unerhebliche Fläche des Hauses. 

Der Dachstuhl nach dem aufsetzen von Unten

Der Dachstuhl nach dem aufsetzen von Unten

Bei nicht ausreichender Dämmung entweicht hier sehr viel Wärme, meist zwischen fünfzehn und zwanzig Prozent. Eine sinnvolle und noch dazu kostensparende Maßnahme ist daher oft die Dämmung. Bei vielen, vor allem älteren Dächern, ist dies laut Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 sogar Pflicht. Sie definiert Richtwerte für den maximalen Wärmeverlust über das Dach und stellt Auflagen bei der Dachsanierung. Sollte eine Dachsanierung geplant sein, kann man sich frei entscheiden, ob nachträglich saniert werden soll oder nicht. Doch langfristig gesehen ist es eine gute Investition in die Zukunft, auch im Hinblick auf die Senkung der Heizkosten und somit für das eigene Portemonnaie.

Art des Daches hat Einfluss auf die Dämmung
Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Dach zu dämmen, aber auch die Art des Daches ist entscheidend. Hier unterscheidet man zwischen Flach – und Steildach.

Dämmung beim Steildach
Bei Steildächern (Steigung ab 7 Prozent) kann zwischen drei verschiedenen Varianten, der Auf-, der Zwischen- und der Untersparrendämmung, gewählt werden. Eine Aufsparren Dämmung ist immer mit einer Dachneueindeckung verbunden, denn nur so können die speziellen Dämmplatten auf dem Dachstuhl verlegt werden und dienen so gelichzeitig auch als Träger für die Dachziegel. Aus bauphysikalischer Sicht ist diese Variante optimal, da keine Wärmebrücken entstehen können. Die Zwischensparren Dämmung kann problemlos auch vom Hausbesitzer selbst übernommen werden. Hier werden Matten aus Mineralwolle zwischen den Sparren angebracht. Allerdings ist es hierbei erforderlich sehr vorsichtig eine Dampfbremsfolie anzubringen, um kondensierende Feuchtigkeit zu vermeiden. Da aber die Dämmung und die Dachbalken über unterschiedliche Dämmwerte verfügen, kann es unter Umständen zu Wärmebrücken kommen. Auf dem ersten Blick ist eine Untersparren Dämmung eher nachteilig, denn sie führt zum Verlust von vorhandenen Wohnraum. Sie kann jedoch beim nachträglichen Dachausbau eine gute Lösung sein, wenn die Sparrendicke des Dachstuhls nicht ausreicht eine zeitgemäße Dämmung zu erreichen. Hier bietet sich an eine Zwischen- und Untersparren Dämmung zu kombinieren.

Bunte Auswahl an Dachziegel/Dachpfannen

Bunte Auswahl an Dachziegel/Dachpfannen

Dämmung beim Flachdach
Die Dämmung eines Flachdaches ist im Vergleich zum Steildach schon relativ anspruchsvoll. Hier muss sehr sorgfältig gearbeitet werden und es sollte auf eine absolut dichte und fachgerechte Ausführung geachtet werden, denn schließlich muss es im Sommer der Hitze und im Winter Eis und Schnee standhalten. Auch hier ist eine, wenn auch nur geringe, Neigung notwendig um Regenwasser abfließen zu lassen. Verheerende Folgen hätten allerdings undichte Stellen, denn die Feuchtigkeit könnte so ins Innere gelangen und enorme Schäden anrichten. Die Wahl der Dämmstoffe ist relativ frei. Es kann zwischen verschiedenen Materialien gewählt werden, wie zum Beispiel Platten aus Styropor oder Pourethan, Mineralwolle oder auch Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, wie zum Beispiel Flachs.

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